„Das Volk, das im Finstern wandelt, sieht ein großes Licht, und über denen, die da wohnen im finstern Lande, scheint es hell. … Denn uns ist eine Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und er heißt Wunder-Rat, Gott-Held, Ewig-Vater, Friede-Fürst.“
Liebe Gemeindeglieder, der Sommer geht zur Neige, wenn Sie diesen Gemeindebrief in Händen halten. Geschrieben wurde er im August. Da finden wir im Losungsbuch der Herrnhuter Brüdergemeine den Monatsspruch aus 4. Mose 6,24-26: Der HERR segne dich und behüte dich; der HERR lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig;
der HERR hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.
„Wie wird das Wetter?“ Eine Frage, die mir auch in diesem Jahr im Blick auf das Domfest am 27. Juni zunehmend häufiger gestellt werden wird. „Du hast doch den direkten Draht nach oben“, bekomme ich in dem Zusammenhang des Öfteren zu hören. „Wie wird das Wetter?“
Liebe Gemeindeglieder,
am 31. Mai und am Montag darauf feiern wir Geburtstag, den Geburtstag der Kirche. 50 Tage nach Ostern, am ersten Pfingstfest, hat der Heilige Geist den immer noch verängstigten Jüngern alle Angst aus den Knochen geblasen. Sie gingen hinaus auf die Straßen und erzählten den Menschen von dem, was sie mit Jesus wunderbares erlebt hatten, und von dem viel größeren Wunder, dass er ihnen als der Auferstandene begegnete. Viele Menschen kamen zum Glauben. Die Kirche war geboren. Als sie dann vor den Hohen Rat zitiert wurden und ein Redeverbot auferlegt bekamen, bekräftigten Petrus und Johannes: „Wir können´s ja nicht lassen, von dem zu reden, was wir gesehen und gehört haben“ (Apostelgeschichte 4,20 – Losung für den Mai 2009). Mit dem Reden über den eigenen Glauben, über eigene Glaubenserfahrungen beginnt das Kirche-Sein, beginnt Kirche zu wachsen.
„Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern gesehen im Morgenland und sind gekommen ihn anzubeten“, sagten die weisen Männer (Magier), die sich auf die weite Reise nach Jerusalem gemacht hatten. Sie haben dem Stern geglaubt, sie sind dem Stern gefolgt und haben ihr Ziel gefunden – in einem Stall in Bethlehem.